Seit zwei Tagen bin ich in zahlreichen Google-Hilfe-Foren unterwegs und melde diverse Fehler bzw. Probleme z.B:
Backlinks auf zwei Posts von mir werden nicht unterhalb der Kommentare angezeigt
(Scheint ein Problem mit der
Google-Blogsearch zu sein)
In
Google Docs wird der angebotene JavaScript-Code zum einbinden von grafischen Gadgets in FireFox nicht angezeigt
(mein alternativer FeedBurner-Counter - s. Blog-Seitenleiste - musste ich deshalb über das iGoogle-Gadget-Verzeichnis ausführen lassen)
Google Friend Connect hat ein Problem mit der Anzeige des Fullscreen-Modus von abgegeben Kommentaren. Vorhandene Kommentare in der Shoutbox, werden auf der zusätzlichen Seite leider nicht angezeigt.
Die o.g. Probleme betreffen ja alle Nutzer der oben aufgeführten Dienste. Es betrifft mich nicht nur alleine!Ab und zu versuche ich in der deutschsprachigen Google-Hilfe-Gruppe den ein oder anderen Tipp zu Problemen zu geben.
Dazu kommen auch immer wieder Hilfeanfragen per Mail (auch zeitw. in den Kommentaren bzw. der Shoutbox), die ich mehr oder weniger beantworten kann ;-)
Ist ja alles freiwillig von mir! Keiner zwingt mich! Man kümmert sich um Lösungen. Auch ausserhalb des eigenen Blogs. Ok, den einen oder anderen Link zum eigenen Blog - sind ja sowieso alle nur "nofollow" - darf man im Forum ruhig mal liegen lassen.
Was für eine vorläufige Erfahrung kann ich bisher daraus ziehen?Ja, es ist viel Arbeit. Aber es lohnt sich auch.
Der bekannte Verleger und Web-Guru Tim O'Reilly benutzt in letzter Zeit - ausgelöst durch die weltweite Wirtschaftskrise, die sich auch auf kommerzielle Website immer mehr auswirkt - den Spruch: "How Work on Stuff that Matters".
Von mir frei übersetzt: "Baut keinen Schrott. Baut Webangebote, Webdienste die die Leute wirklich hilfreich und nützlich finden. Der Erfolg stellt sich dann von alleine ein ..." ;-).
Ins gleiche Horn - nur bereits viel länger - stösst auch der von mir geschätzte Matt Cutts, der Anti-Spam-Papst von Google. Ehemals Inkognito als GoogleGuy unterwegs *g*.
Auf meinem Blog sehe ich den letzten Wochen, dass Leute sich ins Blogger-Leser-Gadget und/oder Google-Friends-Connect Member-Gadget eintragen.
Der ein oder andere Link auf eines meiner Blog-Post trudelt auch immer mal wieder ein.
Die FeedBurner-Abonnten-Zahlen steigen auch ganz langsam. Hinweis: Auch die Zahlen der Feed-Abonnenten die nur in den Google Webmaster Tools angezeigt werden, steigen ;-).
Woran es liegt kann nicht sagen, mein grottenschlechter Schreibstil ist bestimmt nicht ein Positiv-Faktor (ich hacke meine Posts immer einfach in den Editor, wenn mir danach ist).
Ich bin halt kein Buchautor *Winke, winke Gilbert*.
Eine Vermutung von mir ist: "Lösungen".
Ich zeige ab und zu kleine Lösungen auf.
Zu Problemen wonach Menschen suchen.
Die Leute wollen nicht einfach nur Probleme wiedergekäut bekommen, sondern sie suchen nach LÖSUNGEN für ihre Probleme/Fragen/Aufgaben!
Auch wenn es sich nur um kleine Probleme und kleine Lösungen handelt.
Menschen suchen auch nach Anregungen, vielleicht kann ich ab und zu mal eine geben.
Selbstverständlich sucht man auch nach Fun, Unterhaltung und Entspannung vom Alltag.
Okay, da kann ich jetzt nicht mithalten ...
Wie bereits erwähnt, alles nur eine Vermutung von mir.
Mir ist klar, dass ich mit meinen derzeitigen Statistiken nur als C-Blogger in der Blogosphäre dastehe.
Aber man robbt sich so ganz langsam aufwärts und ich kann es über die unterschiedlichen Dienste auch nachvollziehen.
Meinen Weg suche ich aber trotzdem noch immer. Auch ist die Zeit für die notwendigen Recherchen, Tests - so manches Post ist auch ein Test - und dem erweitern des Wissens nicht unerheblich. Und das reflektieren von gemachten Erfahrungen atmet man ja auch nicht mal eben durch die Nase ein und durch die Ohren wieder aus.
"Work on Stuff that Matters". Kümmern - auch außerhalb des eigenen Blogs - zählt meiner Meinung nach ebenfalls dazu. Auch das kann sich positiv niederschlagen.Welche Erfahrungen habt ihr mit der Entwicklung Eurer Blogs/Sites gemacht?