Donnerstag, 12. November 2009

Google Public Data: Statistische Informationen der World Bank in den Suchergebnissen (US)

Google bietet über seine Suchmaschine nun auch Statistiken der World Bank (Weltbank) in seinen Suchergebnissen an.
Zur Zeit werden bei entsprechenden Suchanfragen nur über Google.com und nicht über die länderspezifischen Suchmaschinen wie z.B. google.de, google.ch oder google.at diese Informationen an erster Stelle in den Trefferlisten angezeigt.

Wir hängen leider dem aktuellen Stand der Suchmaschinentechnik hinterher ;-(.

Google-public-data

Beispielabfrage zur Lebenserwartung in Deutschland:
http://www.google.com/search?hl=en&safe=off&gl=us&q=life+expectancy+germany&aq=f&oq=&aqi=g5g-m1

Wenn man auf das Suchergebnis klickt, wird man auf eine interaktive Google-Seite weitergeleitet.
Dort kann man sich z.B. weitere Länder zum Vergleich auswählen, die dann in einem Chart angezeigt werden.
Z.B. bei der Abfrage nach [internet users in the united states] habe ich weitere Länder zum Vergleich ausgewählt (siehe Screenshot):


Google-public-data
Dieses Chart bietet auch einen Link in der oberen rechten Ecke an (siehe oberen Screenshoot), mit dem Link zu dem Chart und auch einen HTML-Code zum einbetten der Grafik auf eine Website.
Es besteht bei dem embed Code zusätzlich die Auswahlmöglichkeit, wie man mit neuen verfügbaren Daten in der eingefügten Grafik umgehen soll (bestimmter Zeitraum oder den letzten und aktuelleren Stand einbeziehen)




Die eingefügte Grafik:



Es werden zur Zeit 17 verschiedene Indikatoren die von der Weltbank zur Verfügung gestellt werden in den Suchergebnisse angezeigt und die auch auf der offiziellen Website der Worldbank eingesehen werden können:

CO2 emissions per capita, Electricity consumption per capita, Energy use per capita, Exports as percentage of GDP, Fertility rate, GDP deflator change, GDP growth rate, GNI per capita in PPP dollars, Gross Domestic Product, Gross National Income in PPP dollars, Imports as percentage of GDP, Internet users as percentage of population, Life expectancy, Military expenditure as percentage of GDP, Mortality rate, under 5, Population, and Population growth rate.

Für Entwickler: Die Weltbank bietet auch eine API zu diversen statistischen Daten an.
http://developer.worldbank.org/

[Quelle: GoogleBlog]

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Mittwoch, 11. November 2009

Im Blogger Leser-Gadget und als Google Friend Connect-Member abmelden/austragen bzw. löschen

In einem älteren Post habe ich beschrieben, wie man als Blogbetreiber einen unerwünschten Leser blockieren kann, damit dieser nicht mehr angezeigt wird.

Nun ist die andere Richtung dran (Reisende soll man ja nicht aufhalten):
Wenn man sich auf einem Blogger-Blog in dem Leser-Gadget (Regelmässiger Blog-Leser) und/oder im Google Friend Connect Member-Gadget angemeldet hat, kann man sich mit folgender Vorgehensweise wieder löschen.

Man geht auf die entsprechende Website bzw. das Blog wo man sich als Leser bzw. Mitglied eingetragen hat und meldet sich dort im Gadget an (z.B. unterhalb des Gadgets: "Sie sind bereits Mitglied? Anmelden", sofern man aktuell ausgeloggt ist).

Man sieht dort unterhalb des eigenen Namen einen Link "Optionen".
Dann wählt man aus dem Klappmenü den Punkt "Website-Einstellungen" aus .

GFC-Member-abmelden
Nach einem Klick darauf erscheint folgende Seite:


Rechts auf der Seite wählt man dann den Link "Als Member löschen" bzw. "Die Mitgliedschaft bei dieser Website beenden" aus.

Anmerkung: Auf englischsprachigen Websites/Blogs werden die genannten Links auch als "Site-Settings" bzw. "Unjoin this Site" angezeigt.

Siehe auch die offiziellen Hilfeseiten, die jedoch mit den Bezeichnungen und Screenshots wegen der technischen Weiterentwicklung nicht immer auf dem aktuellen Stand sind (gilt für dieses Post in Zukunft bestimmt auch):

Englisch= http://www.google.com/support/blogger/bin/answer.py?hl=en&answer=104226
Deutsch= http://www.google.com/support/blogger/bin/answer.py?hlrm=en&answer=104226

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Google bietet zusätzlichen Speicherplatz für 20GB/$5 pro Jahr an

Google biete ab sofort die Möglichkeit, zusätzlichen Speicherplatz für Gmail (GoogleMail) und den Bilderdienst Picasa an.
Für 20 GB Speicherplatz bezahlt man $5 pro Jahr.
Zusätzliche Angebote:
80 GB = $20 p.A
200 GB = $50 p.A
400 GB = $100 p.A
1 TB = $256 p.A

Auf der Webseite https://www.google.com/accounts/PurchaseStorage kann man den zusätzlichen Speicherplatz anfordern.

Dort kann man sich auch anschauen, wie viel von dem freien/kostenlosen Speicherplatz den man in Google Mail und Picasa Web Alben (wird auch von Blogger für die hochgeladenen Fotos genutzt!) nutzt, aktuell bereits belegt sind.

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Blogger.com: Update in der NavBar >> Nächstes Blog

Das Blogger-Team hat eine leicht überarbeitete Version der Blogger-NavBar (Navigationsleiste oberhalb eines Blogger-/Blogspot-Blog) herausgebracht bzw. wird es in der nächsten Zeit durchgängig anbieten.

Der Link in der NavBar "Nächstes Blog>>" oder im englischen "Next Blog" leitet nun auf einen anderen Blogger-Blog mit gleicher Sprache und ähnlichem Inhalt bzw. Blog-Thema wie das Quell-Blog weiter.
In meinem Fall ist das Deutsch und als Thema z.B. Webtechniken, IT und Google.

Bisher wurde zufällig ein anderes Blog ausgewählt, unabhängig davon in welcher Sprache das nächste Blog geschrieben wurde und unabhängig um welches Blog-Thema es sich handelte.

Mit dem Blogger Leser-Gadget bzw. Google Friend Connect, der Blogger-Profilseite und dem geändertem Feature "Next Blog", nähert sich Blogger anscheinend etwas dem Thema einer "Blogger-Community" an.
Mit dieser unaufdringlichen Art und Weise einer Community - im Gegensatz zu dem Portalgedanken anderer Freehoster - kann ich leben, zu mal ich diese technischen Möglichkeiten selbstbestimmt bei Blogger ausbauen bzw. deaktivieren kann.

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Dienstag, 10. November 2009

Daten mit Google Docs aus Google Friend Connect auslesen

Seit letzter Woche ist es möglich geworden, die Community-Daten aus Google Friend Connect (GFC) zu exportieren (JSON, XML und CSV).
An einem kurzen Beispiel möchte ich aufzeigen, wie ich mit Google Docs und der ImportXML-Funktion, Informationen auslese.

Zum Beispiel das Blogger-Gadget "Leser" (regelmässige Blogleser, Blog-Follower):

Man geht auf seine GFC-Administrationsseite und wählt den Menüpunkt: Community Data aus.
Dann den Tab Community exportieren, XML markieren und auf den Button EXPORTIEREN klicken.

Google Friend Connect-Profil-XML-Community-ExportDie im Browser angezeigte XML-Datei hat folgende Struktur, der Knoten totalResults enthält die Anzahl der Leser bzw. Member die ich auslesen möchte und für spätere Anwendungen benötige.
Da die Zahlen auf der GFC-Adminseite und die angezeigten Zahlen im Leser- bzw. Member Gadget sich unterscheiden (können), vermute ich, dass zum Teil Leser ihr Profil auf "Nicht Öffentlich folgen" eingestellt haben.

Google Friend Connect-Profil-XML-Community-ExportZum einlesen in ein Google Docs Spreadsheet, nutze ich die URL (aus der Browser-Adresszeile) zu der oben gezeigten XML-Datei und kopiere diese als Datenquelle für die Importfunktion. Für den XPath nutze ich den o.g. Knoten //totalResults.

Die folgende Formel kopiert man in eine Zelle und erhält die Anzahl der Leser (eigene GFC-Site-ID eintragen!) :

=ImportXML("http://www.google.com/friendconnect/api/people/123-Your-GFC-Site-ID/@friends?count=10000&fields=@all&id=123DeineGFC-Site-ID&format=xml";"//totalResults")


Da ich meinem Blog das Blogger Leser-Gadget und das Google Friend Connect Member-Gadget integriert habe, lese ich die Anzahl aus dem Member-Gadget noch zusätzlich aus. Man wählt auf der GFC-Adminseite nur aus der Liste der vorhandenen Sites/Profile den entsprechenden Link aus.
Der Ablauf ist exakt wie zuvor beschrieben, nur die URL zur XML-Datei ändert sich.

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Montag, 9. November 2009

Google Chart API: LaTeX Gleichungen im Web veröffentlichen

Es gibt für die Google Chart API eine undokumentierte Möglichkeit, LaTeX Gleichungen zu erstellen und im Web zu veröffentlichen.

Eine Schrödinger Gleichung wird mit der Chart API so erstellt:

http://chart.apis.google.com/chart?cht=tx&;chf=bg,s,FFFF&;chco=CCCC&;chl=i\hbar\frac{\partial}{\partial t} \Psi(\mathbf{r},\,t) = \hat H \Psi(\mathbf{r},t

Mit URL-Encoding:
http://chart.apis.google.com/chart?cht=tx&chf=bg,s,FFFF&chco=CCCC&chl=i\hbar\frac{\partial}{\partial%20t}%20\Psi%28\mathbf{r},\,t%29%20=%20\hat%20H%20\Psi%28\mathbf{r},t%29

Der Link dazu.

Die LaTeX-Schreibweise wird an den Parameter chl= angehängt.
Mit dem Parameter chf= wird die Hintergrundfarbe und mit dem Parameter chco= die Vordergrundfarbe eingestellt. (siehe auch Google Chart API)

Die URL der o.g. Gleichung kann man auch mit dem HTML Image-Tag in eine Webseite einbetten( das Rückgabeergebnis der o.g. URL ist eine PNG-Grafik):



Einfaches Beispiel:
<img src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=tx&amp;chf=bg,s,FFFF&amp;chco=CCCC&amp;chl=i%5Chbar%5Cfrac%7B%5Cpartial%7D%7B%5Cpartial%20t%7D%20%5CPsi%28%5Cmathbf%7Br%7D,%5C,t%29%20=%20%5Chat%20H%20%5CPsi%28%5Cmathbf%7Br%7D,t%29" />

Wer einen Kurz-URL Dienst wie http://bit.ly nutzt, kann eine solche Gleichung auch direkt per Twitter an seine Mitschüler, andere Studenten etc. schicken.

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Donnerstag, 5. November 2009

Google UK: Barometer zum britischen Konsumentenvertrauen

Der britische Google-Ableger Google UK hat auf YouTube einen Kanal Survival of the fastest zum Thema Internet und Business eingerichtet.

Unter anderem gibt es unter dem Menü-Tab "Trends" einen Chart und ein Barometer, die als Frühindikatoren zum Stand des Konsumentenvertrauens genutzt werden können.

Google-UK-Barometer
Die Daten werden von Google u.a. anhand der Suchanfragen ermittelt und sollen aufzeigen, ob ggf. ein Trendwechsel des britischen Verbrauchervertrauens bevorsteht.

Im Chart ist auch ein Vergleich (Compare with...) mit anderen Indizes wie der Erwerbslosenrate, dem Bruttosozialprodukt usw. möglich.

Im Barometer wird mit zwei Richtungspfeilen der Trend auf zwei Zeitebenen angezeigt.
Der schwarze Pfeil zeigt die wöchentliche Entwicklung und der orangene Pfeil den längerfristigen Trend über ein Jahr an.

Es zeigt sich an diesem Beispiel wieder einmal, wie die Daten der Suchanfragen für die Entwicklung von neuen Hilfsmitteln genutzt werden können.
Google Flu basiert u.a. auch auf die lokalisierte Auswertung von Suchanfragen zum Thema Entwicklung von Grippefällen.

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