Samstag, 21. Juni 2008

Blogspot.com: Die letzten Kommentare anzeigen lassen

Hier eine sehr einfache Lösung, wie man die letzten 5 Kommentare mit vorhandenen Bordmitteln im Blog anzeigen lassen kann.

  1. Es wird die URL des Feeds für die Kommentare benötigt (siehe Punkt 2)
  2. http://DeinBlogName.blogspot.com/feeds/comments/default/
  3. Im Blogger-Dashboard geht man auf "Layout" und fügt das FEED-Seitenelement dem Blog hinzu
  4. Anpassung des neu erstellten Feeds
  5. Die oben genannten Kommentar-URL einfügen (aus Punkt 2) und auf den eigenen Blognamen anpassen
  6. Vergabe eines entsprechenden Titel
  7. Eventuell die Checkboxen für den Author und das Datum auswählen
  8. Sichern und das war es!
Das ganze geht natürlich auch mit den letzten fünf erstellten Postings:
Die URL lautet dann: http://DeinBlogName.blogspot.com/feeds/posts/default/

Hinweis: Bei meinem Test dauerte es etwas länger bis das die Kommentare angezeigt wurden. Der normale Feed - z.B. im Browser angelegt - wird sehr schnell aktualisiert.
Der im "Google-Blogger.com-Blogspot.com-Blog" ;-) eingefügte Kommentar-Feed brauchte wesentlich mehr Zeit.

PS: Google würde gut daran tun, die Namensvielfalt für den Dienst zu vereinheitlichen- auf zum Beispiel "Googleblog.com" oder besser noch auf "gBlog.com". Der Name "gSpot" macht sich aber auch ganz gut und gewaltig ;-)).

UPDATE: Vorgehensweise für Blogger-Blogs die über FTP gehostet werden, siehe Kommentare zum Posting.

UPDATE II: Den Kommentar-Feed-Link der für die FTP-Blog benötigt wird, kann man leider nicht in den "normalen" Blogger-Blogs einsetzen. Es wird eine Fehlermeldung ausgegeben (fehlerhafte URL). Das ist sehr schade, da mit dieser Feed-URL die Anzeige eines neuen Kommentars blitzschnell geht.

NoodleGei.blogspot.com

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19 Kommentar(e) zum Beitrag:

Andreas hat gesagt…

Hm, und wie geht das, wenn man auf seinen eigenen FTP-Speicher publiziert?

NoodleGei hat gesagt…

Hallo Andreas,
ich kenne mich leider mit dem FTP-Hosting von Blogger nicht aus ;-).

Hast du einen FTP gehosteten Blogger-Blog und das mit dem Feed funktioniert nicht?

Ein Bekannter von mir hat einen FTP-Blog und ich habe auf diesem Blog erstmal nur den normalen Post-Feed unter http://www.deinBlog.de/rss.xml bzw. /atom.xml gesehen.

Ich könnte bei ihm mal nachfragen, ob es auch einen Kommentar-Feed gibt.

Andreas hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Andreas hat gesagt…

Hab' ein bißchen gegoogelt und die Lösung gefunden: http://www.andreas-edler.de/2008/08/letzte-kommentare-bei-bloggercom.php

NoodleGei hat gesagt…

Andreas, vielen Dank für den Hinweis.

Ich musste erst noch die eigene Blog-ID finden und dann sah ich sie über das Dashboard.
Wenn man die einzelnen Menüpunkte wie LAYOUT oder POSTING usw. anklickt, wird im Browser in der Adressleiste die Blog-ID angezeigt.

So sieht das also bei meinem Kommentar-Feed aus:
http://blogger.com/feeds/4263732075394427373/comments/default

Das Thema FTP-Hosting hatte ich für mich nur mal kurz angedacht. Man kann dies ja auch noch nachträglich machen ...

Aber durch deine Frage angeregt, muss ich feststellen, dass ich die Vor - und Nachteile der Hosting-Varianten doch nochmals durchdenken sollte.
Z.B. "Investitionsschutz" etc.

NoodleGei hat gesagt…

@Andreas

Eben noch vergessen zu erwähnen:
Wirklich "über Google suchen" brauchtest du den Hinweis-Link aber doch nicht ;-).

Andreas hat gesagt…

Warum nicht über google? So pfiffig bin ich nicht, dass ich die Feedlinks einfach so in die Adresszeile eintipper ... äh ... oder meintest Du den Link auf meine Seite? Dort habe ich natürlich nur das zusammengefasst was ich gestern gegoogelt habe. Ich meinte damit nicht, dass ich meine eigene Seite googlen muß! Soweit kommt's noch!

Bezgl. FTP: Bestandsschutz ist exakt der Grund, warum ich auf eigenen Webspace publiziere. Sollte Blogger.com aus welchen Gründen auch immer von jetzt auf gleich die Segel streichen habe ich zumindest den Status Quo auf meinem Webspace. Ich kann dann zwar nicht mehr datenbankmäßig drauf zugreifen, aber die Beiträge und Kommentare sind noch da und können im Layout auch noch angepasst werden.

Es besteht seit kurzem auch die Möglichkeit seinen Blog in eine XML-Datei zu exportieren, die man mit was auch immer dann weiter bearbeiten kann. Leider ist mir das noch nicht gelungen. Bricht beim mir immer nach ca. 500 Beiträgen ab. Die über 2.000 Einträge kriege ich irgendwie nicht exportiert.

NoodleGei hat gesagt…

@Andreas

Ja, ich meinte den Link zu deiner Site ;-).

Interessant, dass der Export bei 500 Beiträgen abbricht. Ich hatte zu der Ex-/Import-Möglichkeit bereits ein Post verfasst. OK, ist ja noch BETA, aber das muss man im Auge halten!

Das mit dem FTP-Hosting ist ja noch unbekannt für mich.
Was wird den auf deinen Webspace gespeichert bzw. was ist auf dem Blogspot(Blogger)-Host?
Du stellst doch nicht nur die eigene Domain zur Verfügung, oder?

NoodleGei hat gesagt…

Vergessen:
Ich verstehe noch nicht so ganz den Sinn eines FTP-Blogs.
Wenn ich Webspace und eine Domain habe, warum sollte ich dann das Ganze über Blogger.com machen?
Ich installiere dann einfach eine eigene Kopie von z.B. Wordpress und gut ist.
Die Blogger-Hilfe bringt mich auch nicht weiter.
Möglicherweise habe ich auch nur ein "Brett vor dem Kopf" ;-).

Andreas hat gesagt…

Der Sinn kann z.B. darin liegen, billigen Webspace zu haben, auf dem keine Scripte laufen. Für mich entscheidend war die Integration in bestehende Seiten. Ich habe Wordpress nun noch nicht ausprobiert, aber nach allem was ich gesehen habe ist es so wie bei Foren und Portalseiten. Das Layout wird durch das System mit bestimmt. Ich kann nicht einfach hergehen und dieses Element dorthin schieben und jenes an eine andere Stelle.

Außerdem kann ich von meinem Handy aus direkt in Blogger.com bloggen - ist eine Funktion eingebaut.

Auf dem eigenen Webspace werden die aus der Datenbank generierten Archive, Labelseiten, Postingseiten etc. gespeichert. Allerdings in statischer Form und nicht veränderbar. Du kannst aber natürlich auch statt eines HTML ein PHP Template basteln und dort soviel Schmufix treiben, wie Du möchtest. AFAIk ist das bei blogspot direkt auch nicht möglich.

NoodleGei hat gesagt…

Hallo Andreas,
vielen Dank für deine weitergehende Erklärungen.
Ich muss aber leider noch etwas mit Fragen nerven!

Falls Blogger jetzt sofort den Dienst einstellen würde, läuft dein Blog dann noch?
Ich vermute, dass deine alten Postings/Kommentare noch angezeigt werden, aber du kannst keine neuen erstellen.

Irgendwie verstehe ich das so, dass du an einer Art "Nabelschnur" von Blogger hängst. Die Postings und Kommentare werden in einer Datenbank bei Blogger gespeichert und du bekommst statische Kopien (Flatfiles?, XML-Files? oder sind das bereits fertige HTML-Seiten und die Postings und Kommentare sind dort bereits eingebettet?) per FTP auf deinen Webspace transferiert. Ein Blog-Leser der deine URL aufruft, bekommt dann die "Kopien" von deinem Webspace angezeigt.

Wenn ein Leser einen Kommentar hinterlässt, geht das erst über Blogger.com, dort wird der Kommentar in die DB gespeichert und dann bekommst du eine "Kopie" auf deinen Webspace übertragen?

D.h. Blogger.com übernimmt alle Verwaltungsaufgaben und schickt dir nur das Endergebnis, das man dann über deinen Webspace/Domain abgerufen kann.

Ist das in etwa so korrekt?

Sorry, für meine vielen Fragen.

Mein Ansatz liegt etwas anders. Da ich sehr viel am experimentieren (verschiedene Blogs/ sonstiges)und am lernen bin, möchte ich später meine "Investion" sichern können. Ich suche noch nach der "EierlegendenWollmichSau" ;-).
Sowohl was die Web-Software als auch das Konzept angeht.
Wenn ich jedesmal für ein neues Projekt die Domainkosten trägen müsste ... ;-).

Das nachträglich FTP-Hosting würde für mich nur noch ein 301-Redirect auf das endgültige Projekt beinhalten. Soweit zur Theorie ...

Mir fehlt halt noch der zündende Gedanke für ein Gesamtkonzept.

Andreas hat gesagt…

Irgendwie über's Antworten weg gekommen:

Ohne Blogger "läuft" mein Blog immer noch. Allerdings dann nur als statische Webseite ohne die Möglichkeit neue Kommentare hinzuzufügen oder an den Beiträgen über die Datenbank was zu ändern. Direkt in den erzeugten Dateien kann ich natürlich rumpfuschen.

> Ist das in etwa so korrekt?

Yep, ziemlich genau erfasst.

NoodleGei hat gesagt…

Wunderbar Thomas, jetzt bin ich wirklich schlauer zum Thema Blogger-FTP-Hosting.

Wordpress.com bietet nur eine Weiterleitung auf eine eigene Domain, aber kein FTP auch auf eigenen Webspace an. KO-Kriterium für mich ...

NoodleGei hat gesagt…

Upps, meinte nicht Thomas sondern Andreas ;-)

Andreas hat gesagt…

Bitte gerne! Vielleicht noch etwas ausführlicher zu
> oder sind das bereits fertige HTML-Seiten
> und die Postings und Kommentare sind dort
> bereits eingebettet?

Genauso läuft das. Du hast - wie bei blogspot auch - ein Template und daraus generiert blogger.com während des Publizierens die fertigen Dateien. Die können übrigens jede gewünschte Endung haben, so dass z.B. auch PHP erzeugt werden kann. Wenn Du dann Deine Menus, Header etc. der umgebenden Seite in Includes legst, hast Du auch ohne Blogger noch die Möglichkeit das Layout (in Grenzen) zu ändern.

Auf jeden Fall kannst Du dadurch aber z.B. eine Blogroll oder Navigationsmenus in Deine Seite einbinden, die Du dann aktualisierst ohne jedesmal 2.500 Blogpostings per FTP von Blogger aktualisieren zu lassen.

Eigentlich finde ich das schon ganz bequem so!

patsy hat gesagt…

Uuuuaaahhhhhhhhh! Suuuuper! Danke danke danke!!! Ich hatte schon befürchtet, dass ich auf diesen "Luxus" in Zukunft verzichten müsste! :o))

BloggenderTechniker hat gesagt…

Dankeschön! War eine entspannende 5-Sekunden-Google-Problemlösung - ich komme wieder. ;)

Eddie@Perlengkapan Bayi hat gesagt…

Nizza Post. Ich lerne etwas schwieriger, auf völlig andere Blogs Alltag. Es wird sich immer anregend, werden Inhalte aus verschiedenen Schriftstellern lernen und befolgen Sie ein bisschen etwas von ihrem Geschäft.

Anonym hat gesagt…

http://www.wettnetzwerk.com/bonus/bwin-bonus

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