Dienstag, 31. März 2009

Google-Docs: Wikipedia-Ranking aus WikiRank auslesen

In diesem Post möchte ich das ermitteln der Rankings von Themen und Artikeln der englischsprachigen Wikipedia mit Google Text und Tabellen (Google Docs) erläutern.

Der neue Webdienst WikiRank zeigt auf seiner Hauptseite - linke Spalte - die Wikipedia-Artikel an, die als ein Top-Trend-Thema erkannt wurden und ein starkes prozentuales Wachstum bei den Aufrufen verzeichnen.

Weiterhin werden die Wikipedia-Artikel angezeigt, die in den letzten 30 Tagen am häufigsten gelesen wurden.

Google-Docs-Wikipedia-Ranking

Letztendlich geht es um die Frage:
Was interessiert die Menschen zur Zeit und worüber möchten Sie sich informieren. Was brennt ihnen gerade auf den Nägeln ...

Solche Auswertungen sind meiner Meinung nach keine Spielereien, sonst würden sich nicht Unmengen an Umfrage-Institute, Wahlforschungen und wissenschaftlichen Studien damit befassen.

Wie ich die Wikirank-Seite mit Hilfe von Google-Docs auslese:


Für die "Trending Topics" benutze ich die ImportHTML-Funktion und folgende Formel in Google Docs:

=ImportHtml("http://wikirank.com/en";"Table";1)

Für die "Most Reads" - die meist gelesenen Wikipedia-Artikel der letzten 30 Tage, wird folgende Formel genutzt:

=ImportHtml("http://wikirank.com/en";"List";1)

Das Ergebnis in Google Text und Tabellen sieht so aus:

Google-Docs-Wikipedia-RankingIn der Spalte D wird neben den meistgelesenen Artikeln, auch die Anzahl der einzelnen Aufrufe im Verlauf der letzten 30 Tage angezeigt.
Um diese Zahlen in einer eigenen Spalte anzeigen und weiterverarbeiten zu können, nutze ich folgende Formel:

Für den ersten Platz "The Beatles"

=ImportHtml("http://wikirank.com/en";"List";2)
Für den zweiten Platz "United States"

=ImportHtml("http://wikirank.com/en";"List";3)

Die Zahl am Ende der Formel, braucht man für die restlichen Platzierungen nur noch fortlaufend weiterzuführen.

Ein Diagramm zum Verlauf der Aufrufe des Artikels über "The Beatles" in letzten 30 Tagen, lässt sich so schön realisieren.

Google-Docs-Wikipedia-Ranking
Nun noch einige weitere Beispiele mit dem auslesen von Wikirank.
Wenn man erfahren möchte, wie häufig einzelne Wikipedia-Artikel zu z.B. Firmen, Städte oder Personen aufgerufen wurden, nutzt diese Formeln (Suchbegriffe müssen mit einem Großbuchstaben anfangen!) :

Google-Docs-Wikipedia-Ranking

Artikelaufrufe über "Google" in den letzten 30 Tagen

=importxml("http://wikirank.com/en/Google";"//strong[@class='total-views']")

Artikelaufrufe über "Cologne (Köln)" in den letzten 30 Tagen

=importxml("http://wikirank.com/en/Cologne";"//strong[@class='total-views']")

Artikelaufrufe über "Berlin" in den letzten 30 Tagen

=importxml("http://wikirank.com/en/Berlin";"//strong[@class='total-views']")

Artikelaufrufe über "Barack Obama" in den letzten 30 Tagen

=importxml("http://wikirank.com/en/Barack_Obama";"//strong[@class='total-views']")

Artikelaufrufe über "Angela Merkel" in den letzten 30 Tagen

=importxml("http://wikirank.com/en/Angela_Merkel";"//strong[@class='total-views']")


Das war doch jetzt einiges an Stoff der verarbeitet werden muss.
Vielleicht konnte ich neben der technischen Umsetzung auch einige Anregungen geben.
Wie man sehen kann, habe ich mit Google Docs und einigen wenigen Formeln, fast den gesamten Dienst von WebRank genutzt und nachbauen können.
Schön wäre jetzt noch eine Erweiterung von WikiRank auf weitere Sprachversionen von Wikipedia.

Eine offizielle Wikipedia-API mit Zugriff auf die entsprechenden Aufrufzahlen wäre mir jedoch weitaus lieber.

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Bilder-Nachlese Earth Hour 2009

Obwohl die "Earth Hour 2009" im Energiespar-/Klimaschutz Musterländle Germany bis auf die Stadt Hamburg nicht stattgefunden hat, hier ein Link auf die Zeitschrift Bostom.com mit tollen Bildern zum Event.

Ab dem zweiten Bild kann man mit aktiviertem JavaScript einen Vorher-/Nachher-Effekt erzielen. Sehr beeindruckend ...

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Montag, 30. März 2009

Wikipedia-Statistiken mit Google-Docs abfragen

Mit Hilfe der ImportXML-Funktion von Google Docs - meine "Allzweckwaffe" - habe ich auf die Schnelle mal eine Auswertung von einigen Daten die Wikipedia zur Verfügung stellt, ermittelt.
Es werden mit der Wikipedia-API die Anzahl der Artikel, Seiten, User und Administratoren pro Wikipedia-Sprachversion ausgelesen.

Als Bild dargestellt sieht das dann so aus:

Google-Docs-Wikipedia-Statistik

Die Formeln zum auslesen der Daten am Beispiel der englischsprachigen Wikipedia sind folgende:

Anzahl der Wikipedia-Artikel
=importxml("http://en.wikipedia.org/w/api.php?action=query&meta=siteinfo&siprop=statistics&format=xml";"//api/query/statistics/@articles")

Anzahl der Wikipedia-Seiten
=importxml("http://en.wikipedia.org/w/api.php?action=query&meta=siteinfo&siprop=statistics&format=xml";"//api/query/statistics/@pages")

Anzahl der Wikipedia-User
=importxml("http://en.wikipedia.org/w/api.php?action=query&meta=siteinfo&siprop=statistics&format=xml";"//api/query/statistics/@users")

Anzahl der Wikipedia-Administratoren
=importxml("http://en.wikipedia.org/w/api.php?action=query&meta=siteinfo&siprop=statistics&format=xml";"//api/query/statistics/@admins")

Für andere Sprachen muss in der Formel nur im ersten Teil "http://en.wikipedia.org" die gewünschte Version angepasst werden z.B. de für deutsch oder ja für Japan.
Zur weiteren Hilfe geht man auf die Wikipediaseite und sucht sich in der linken Menüleiste die gewünschte Sprache aus und schaut sich die URL in der Browser-Adressleiste an.

Hier nun die die eingebaute Google Docs Tabelle und Grafik, die Daten verändern sich bei erneuten Aufruf, sofern die Daten sich auch geändert haben.






Leider konnte ich keine Statistiken zur Nutzung der einzelnen Wikipedia-Artikel in der API finden.
Es gibt aber einen neuen Webdienst "WikiRank" - zur Zeit nur die englischen Artikel - der die Häufigkeit der Aufrufe von Wikipedia-Artikel auswertet.

Wie ich diesen Dienst mit Google Docs abfrage, gibt es dann im nächsten Blog-Post ;-).

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Auto-Abwrackprämie, erste Statistik veröffentlicht

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hat eine erste Statistik zur Nutzung der Abwrackprämie / Umweltprämie für Altautos veröffentlicht.
Die Verteilung der Prämie von 2500 € verteilt sich bis jetzt auf folgende Autohersteller:



Die passende Grafik dazu:




PS: Die Tabelle und die Grafik habe ich mit Google Docs erstellt und die Tabelle als Webseite veröffentlicht und in einem iFrame eingebunden.
Die Grafik wird mittels <img> eingebunden, der vollständige Code dazu, wird zum kopieren von Google Docs bereitgestellt.

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Freitag, 27. März 2009

Mit Google-Docs Wetterinformationen über die Google-Weather-API abrufen

Mit Hilfe der Google-Weather-API möchte ich mir die aktuellen Wetterinformationen zu einem bzw. mehreren Orten automatisch abrufen.
Dazu nutze ich wieder Google-Docs (Google Text und Tabellen) und die ImportXML-Funktion.

Die Rohdaten zu einem Ort, befinden sich für meine Abfrage - am Beispiel Köln - hier:
http://www.google.de/ig/api?weather=koeln
Google-Docs-Weather-API-XML

Neben der Ortsangabe kann man auch eine Postleitzahl benutzen.
Orte mit einem Umlaut im Namen, müssen mit ue, oe etc. benannt werden.
Zum Teil muss man mit englischsprachigen Ortsnamen arbeiten, eine Übersetzungshilfe mit Google-Docs hatte ich ja bereits einmal vorgestellt ;-).

Hinweis: Statt Google.de kann man auch google.ch , google.com etc. nehmen, dass wirkt sich je nach Einstellung in Google-Docs, auf die Sprachausgabe der Rückgabetexte aus.

Die Tabelle in der ich die Wetter-Informationen aufnehme, sieht so aus:


Google-Docs-Weather-API
In der Spalte A gebe ich die Ortsnamen bzw Postleitzahlen ein.

In der Spalte B wird die aktuelle Temperatur zum Ort ausgegeben, die Formel dazu lautet:

=ImportXML("http://www.google.de/ig/api?weather="&SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; " ";"+");"//xml_api_reply/weather/current_conditions/temp_c/@data")

In Spalte C, die Wetterbedingung:

=ImportXML("http://www.google.de/ig/api?weather="&SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; " ";"+");"//xml_api_reply/weather/current_conditions/condition/@data")

In Spalte D, die Luftfeuchtigkeit:

=ImportXML("http://www.google.de/ig/api?weather="&SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; " ";"+");"//xml_api_reply/weather/current_conditions/humidity/@data")

In Spalte E, die Wind-Informationen:

=ImportXML("http://www.google.de/ig/api?weather="&SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; " ";"+");"//xml_api_reply/weather/current_conditions/wind_condition/@data")

In Spalte F, das Datum und Uhrzeit der Wetter-Informationen:

=ImportXML("http://www.google.de/ig/api?weather="&SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; " ";"+");"//xml_api_reply/weather/forecast_information/current_date_time/@data")

Die Eingabe des Ortsnamen/PLZ z.B. in A2, wird durch die Anweisung SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; automatisch in die jeweiligen Formeln übernommen.

Anhand der Baumstruktur der XML-Datei, ergibt sich der Pfad (XPath, siehe mein Post) zu den einzelnen Daten.
Z.B. //xml_api_reply/weather/current_conditions/temp_c/@data.

  1. /
  2. /xml_api_reply
  3. /weather
  4. /current_conditions
  5. /temp_c/@data

Im Grunde muss man nur den vorletzten Pfadeintrag z.B. temp_c ändern, um die anderen Werte abzufragen.
Das hinzufügen eines Balkendiagramms für die Temperaturwerte sollte jeder mit Grundkenntnissen in Google-Docs, hinbekommen.

Zum zweiten Teil: Google Weather API, Wetteraussichten für die nächsten Tage und Anzeige in Google Maps.


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Mittwoch, 25. März 2009

Netbooks als Ersatz für digitale Bilderrahmen, Internet-Radios usw.

Angeregt durch einen Beitrag im Wired-Blog, habe ich mir auch einige Gedanken gemacht, was man mit den kleinen Netbooks ala Asus Eee PC usw. alles anfangen kann.
Ich selber besitze zwar kein Netbook, aber dennoch ist das ganze auch bereits gedanklich ganz reizvoll.

Normalerweise wird ein Netbook gerne als Ersatz für ein Laptop angesehen. Die üblichen Einsatzzwecke werden meistens mit dem bearbeiten von Emails, ein wenig im Web rumsurfen und diversen anderen Einsätzen beschrieben.

Duch den Blog-Artikel angeregt, scheint mit der Gebrauch eines Netbook als Ersatz für diverse elektronischen Geräte (Gadgets) sehr interessant.

Neue Netbooks liegen preislich bei ca. 350 - 400Euro.
Wer ein Vorgängermodell kauft, kommt bereits mit ca. 250 Euro aus und bei gebrauchten Geräten liegt der Preis bei unter 200 Euro. Tendenz für alle Varianten fallend!

Wenn man sich überlegt, dass zum Beispiel:

  • digitale Bilderrahmen in guter Qualität (ca. 800 x600 Pixel Bildauflösung) ca. 100 - 150 Euro kosten
  • ein Internet-Webradio ca. 50- 100 Euro kostet
  • und für einen Radiowecker mit MP3-Abspielmöglichkeit ca. 50 Euro hinlegen muss

bekommt schnell ein Gefühl, dass ein Netbook mit wesentlich mehr Speicher, größerer Bildschirmauflösung (1024 x 600 Pixel), einer 1,3 Mb-WebCam, Audio, W-Lan usw. ein idealer Ersatz für die o.g. Geräte darstellen kann.

All diese Einsatzmöglichkeiten bietet ein Netbook nebenher und noch viel mehr ...
Software zum abspielen von Dia-Shows, MP3 und Web-Radios ist entweder schon auf dem Rechner oder sind spielend leicht zu besorgen.

Wer z.B. ein solches Netbook auf die Fensterbank, dem Schreibtisch usw. stellt, kann sich aus optischen Gründen bspw. ein leichtes und buntes Tuch über die Tastatur legen.
Den Außenrahmen des Displays, kann man mit Folien schöner und individueller gestalten, aber auch das basteln einer Pappschablone sollte mit etwas Kreativät nicht schwer fallen.

Auf der Arbeitsplatte in der Küche, kann man mit einen Netbook per Wlan schnell auf Rezepte im Internet zugreifen. Auch diverse Videos bei YouTube zum Thema Kochen, Rezepte usw. werden sich schnell finden lassen.
Beim baden, lässt man sich seine MP3 abspielen, schaut Video-Clips oder hört sich seine Lieblingsmusik per Internet-Radio an.

Durch die eingebaute WebCam/Mikrofon lässt sich schnell ein Babyfon realisieren, sofern es Geräte per USB-Anschluss gibt, lassen sich auch durch diverse Sensoren (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) Wetterstationen realsieren.

Mit zwei, drei Netbooks zuhause, lassen sich schnell Videokonferenzen im Haus, aber auch außerhalb realsieren. Die Internet-Telefonie natürlich nicht zu vergessen ...

Wer einmal die Preise der diversen einzelnen Gadgets mit einem Netbook vergleicht und bedenkt, dass die Netbooks über mehr Potenzial verfügen, sollte mal mit dem Gedanken spielen, ein Netbook anders als sonst üblich einzusetzen.

PS: Ich glaube, ich habe früher zu viel den "ComputerClub" im WDR gesehen.
Sehr schade, dass ein solches Do-It-Yourself Format nicht mehr gesendet wird.

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Ausfallzeiten von diversen Blog-Hoster, DataCenter-Hardware

Die Verfügbarkeit von Web-Diensten ist ein nicht unwesentlicher Bestandteil, sich für einen bestimmten Dienst zu entscheiden.
Pingdom hat über ein Zeitraum von 4 Monaten, bekannte Freehoster für Blogs, auf die Verfügbarkeit bzw. die Ausfallzeiten untersucht. Die gelisteten Ausfallzeiten beziehen sich auf den gesamten Zeitraum von vier Monaten.

Verfügbarkeit von Blog-Hoster im Zeitraum 10. Nov. 2008 - 10. Mär. 2009
Blog-Hoster
Verfügbarkeit % Ausfallzeit (gesamt)
Typepad 99,99% 14 min.
Blogger 99,99% 20 min.
Wordpress.com 99,99% 20 min.
Windows Live Spaces 99,86% 4 Std. 10m
Blogster 99,84% 4 Std. 39m
Squarespace 99,82% 5 Std. 13m
Vox 99,77% 6 Std. 36m
LiveJournal 99,52% 13 Std.50m
Blog.com 98,75% 1 Tag 12 Std. 15m

[Quelle: Pingdom]


Um sich mal ein kleines Bild von der Hardware bei einem Freehoster zu verschaffen.
Wordpress.com gibt als Hardware für sein neues DataCenter in Chicago folgendes an:
  • 150 HP DL165s dual quad-core AMD 2354 processors 2GB-4GB RAM
  • 50 HP DL365s dual dual-core AMD 2218 processors 4GB-16GB RAM
  • 5 HP DL185s dual quad-core AMD 2354 processors 4GB RAM
Das sind ca. 1,440 CPU-Kerne und zwischen 520 GB and 1.4 TB Arbeitspeicher (RAM), Wordpress betreibt drei solcher DataCenter.
Hier ein kurzer Video von den Wordpress-Server:



Den Googlern dürfte bei dieser Hardware-Auflistung vor lachen ein kleines Tränchen fließen.
Bei uns reicht das auch nur zur Verwaltung der Kantinen und dem Bedarf an Toilettenpapier und Kugelschreiber ;-).

Als weiteres Beispiel mal ein "richtiges" DataCenter von dem Datenbank-Hersteller Oracle.
Bei Google sieht es grundsätzlich auch nicht viel anders in seinen zig DataCentern aus:




Zum Abschluß, der erste Google Produktions-Server - von ca. 30 im ersten Google-DataCenter:



Mit so etwas dürfen dann die "großen Jungs" rumspielen :).
Das ist IT!


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Dienstag, 24. März 2009

Blogger: Text zum Email-Icon (Weiterempfehlung) anpassen

Bei Blogspot-Blogs kann man eine Option einfügen, die es einem Blog-Leser ermöglichen soll, einen bestimmten Blog-Beitrag (Blog-Post) per Email an einen Bekannten etc. weiterzuempfehlen.

Unterhalb des Posts wird dazu ein "Briefumschlag-Icon" angezeigt.
Bei überfahren des Icons erscheint der Text "Post per Email senden".

Um diesen Hinweis etwas hilfreicher zu gestalten, kann man im Blog-Template einen weiteren Text hinzufügen.

Achtung: Bei Änderungen am Template bitte vorher immer eine Sicherung erstellen.

Im Layout-Editor geht man auf "HTML bearbeiten" und aktiviert das Kästchen "Vorlagen zum Erweitern von Widgets"

Mit der Browser-Suche (STRG + F) sucht man nach dem Eintrag post-icons. Erst wird ein CSS-Eintrag gefunden, mit weitersuchen den nächsten Eintrag finden.

In meinem Template sieht der Code so aus:

<data:top.commentLabel/><b:else/><data:post.numComments/> <data:top.commentLabelPlural/></b:if></a>
</b:if>
</b:if>
</span>
<span class='post-icons'>
<!-- email post links -->
<b:if cond='data:post.emailPostUrl'>
<span class='item-action'>
<a expr:href='data:post.emailPostUrl' expr:title='data:top.emailPostMsg'>
<img alt='' class='icon-action' src='http://www.blogger.com/img/icon18_email.gif'/>
</a>
</span>
</b:if>
<!-- quickedit pencil -->


Man fügt jetzt nur zwischen den beiden Zeilen

<img alt='' class='icon-action' src='http://www.blogger.com/img/icon18_email.gif'/>

und

</a>

den gewünschten Hinweis-Text ein:

<img alt='' class='icon-action' src='http://www.blogger.com/img/icon18_email.gif'/> Diesen Beitrag per Email weiterempfehlen
</a>

Der gesamte Code-Teil sieht nun so aus:

<data:top.commentLabel/><b:else/><data:post.numComments/> <data:top.commentLabelPlural/></b:if></a>
</b:if>
</b:if>
</span>
<span class='post-icons'>
<!-- email post links -->
<b:if cond='data:post.emailPostUrl'>
<span class='item-action'>
<a expr:href='data:post.emailPostUrl' expr:title='data:top.emailPostMsg'>
<img alt='' class='icon-action' src='http://www.blogger.com/img/icon18_email.gif'/> Diesen Beitrag per Email weiterempfehlen
</a>
</span>
</b:if>
<!-- quickedit pencil -->

Blogger-Email-Icon-Text-anpassen

Die Mail die über eine gesonderte Blogger-Seite bearbeitet und gesendet wird, sieht so aus:

Blogger-Email-Icon-Mail

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Donnerstag, 19. März 2009

Google-Docs: Beispiele mit Google-LookUp und Google-Translate

Ich möchte mal wieder weitere Beispiele vorstellen, die ich mit Hilfe von Google Text& Tabellen (Google Docs) erstellt habe.

Zum Einsatz kommen wieder meine Lieblinge, die speziellen Google-Funktionen wie z.B. ImportXML() und zusätzlich die Funktion GoogleLookUp() .

Die Google-Docs-Funktion ImportXML() dient zum Auslesen von Informationen aus XML und HTML-Seiten.

Das Limit ist pro Tabelle (inklusive Tabellenblätter) auf ca. 50 Aufrufe begrenzt!

Danke an das deutschsprachige Google-Team, dass auf meine Nachfrage im Google-Hilfe-Forum, bzgl der gegensätzlichen Aussagen zum Limit in den Online-Hilfen sehr, sehr rasch reagiert hat :).

Die Google Docs-Funktion GoogleLookUp() dient zum Ermitteln von Informationen zu Fakten.

Auch bei dieser Funktion hatte ich bei vorherigen Einsätzen das Problem, dass die Länderspezifischen Informationen leider alte Daten zurücklieferten (Daten kamen ausschließlich aus dem CIA-Factbook, dass aber Online aktuellere Daten enthielt).

Seit letztem Mittwoch wurde das Problem mit überalterten Informationen gelöst und man kann zusätzlich bei Klick in die Zelle, aus verschiedenen Datenanbieter auswählen. Sehr gut gelöst!
Das Problem hatte ich auch am Montag gemeldet und war doch sehr überrascht über eine so schnelle Lösung. Mein Hinweis wird aber mit Sicherheit nicht der Auslöser gewesen sein :).


So, nun zu meinen zwei Beispielen.

Das erste Beispiel nutzt hauptsächlich Googlelookup() und als Bonbon die Google-Übersetzungshilfe Google-Translate.
Die Parameterwerte in Googlelookup() müssen ausschließlich in englischer Sprache eingegeben werden. Um eine kleine Hilfestellung zu geben, habe ich zur Übersetzung den Google-Translator genutzt.


Google-Docs-GoogleLookUP-Translation
In der Spalte A gebe ich die Begriffe ein, zu denen ich die Fakten in der Spalte B zurückgeliefert bekommen möchte.
In der Spalte C habe ich die jeweilige Funktion und die benutzen Parameterwerte als Text reinkopiert, die ich in den Zellen der Spalte B nutze.

Wie man erkennen kann, ist die Faktenabfrage mit GoogleLookUp sehr einfach zu bewerkstelligen.
Die Formeln für die Fakten werden nur in die Spalte B eingegeben z.B.:

=GoogleLookup("Germany";"Population")
=GoogleLookup("moon";"mass")

Hinweis: Die einzelnen Parameter werden mit einem Semikolon abgetrennt. In anderen Ländern - abhängig von der gewählten Ländereinstellung in Google-Docs - wird als Trenner ein Komma genutzt.

Die englische Übersetzung im unteren Teil der Spalte A (Formel siehe weiter unten, 1. Variante), wurde mit Hilfe der Funktion ImportXML erstellt. Dazu mehr im zweiten Beispiel.
Die Übersetzung soll nur als eine kleine Hilfestellung dienen.

Bei dem Ländernamen Schweiz, hatte ich z.B. gedacht, dass als englische Bezeichnung Swiss und nicht Switzerland herauskommen würde :-).
Wenn nicht die "richtigen" englischen Begriffe in der Formel genutzt werden, gibt es es keine Antworten.

Der Aufbau eines kleinen persönlichen Lexikons zu Personen (siehe auch mein Mini-Beispiel der Pop-Sängerin "Rhianna", grün unterlegt), Länder-Informationen und anderen Themen, steht damit nichts mehr Weg.
In Abhängigkeit von evtl. häufigen Änderungen der Informationen/Fakten, bietet die Variante mit Google-Docs immer eine aktuelle Basis.

Das zweite Beispiel soll eine einfache Übersetzungshilfe von Deutsch in verschiedene Zielsprachen verdeutlichen.

Google-Docs-Google-TranslationIch nutze für alle Ausgabewerte nur zwei verschiedene Varianten der ImportXML-Funktion.
Die erste Variante sieht so aus (Zellen B2-E2 bzw.H2-I12):

=ImportXML("http://translate.google.com/translate_t?hl=de&sl=de&tl=en&q="&SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; " ";"+");"//div[@id='result_box']")

Um von deutsch nach englisch zu übersetzen, wird einfach der Parameter &tl= auf &tl=en gesetzt.Bei der Zielsprache :

  • Französisch auf &tl=fr
  • Spanisch auf&tl=es
  • Italienisch auf &tl=it.

Die Zelle A2 im Teil der o.g. Formel TRIM(A2) muss auf das jeweilige Feld angepasst werden, in dem man den zu übersetzenden Begriff (gelb unterlegt) eingibt.

Die zweite Variante enthält - falls von Google bereitgestellt! - zusätzliche Informationen zu Nomen, Verben etc. (siehe Spalten ab B5/D5).
Die Abfrage sieht so aus:

=ImportXML("http://translate.google.com/translate_t?hl=de&sl=de&tl=en&q="&SUBSTITUTE( TRIM(A2) ; " ";"+");"//li")

Das setzen der gewünschten Zielsprache mit &tl= hatte ich ja bereits beschrieben und wird auch hier benötigt.

Ich hoffe, dass meine Erklärungsversuche halbwegs verständlich genug waren.
Wie man sehr schön sehen kann, sind bereits mit einfachen Mitteln vielfältige Einsatzmöglichkeiten mit Google-Docs zu erreichen. Seid kreativ!

PS: Weitere Docs-Beispiele sind hier auf dem Blog bereits vorhanden bzw. neue Beispiele werden noch folgen. Wer Google Text&Tabellen immer noch mit OpenOffice/MS-Office bzw. diversen anderen Online-Angeboten vergleicht, dem kann auch ich nicht mehr weiterhelfen ;-).


Mittwoch, 18. März 2009

Google-Chrome: Test-/Experimentier-Website eröffnet

Google hat eine Experimentier-Seite für den Browser Google Chrome an den Start gebracht.

Insbesondere werden dort die Fähigkeiten der JavaScript-Verarbeitung an aufwendigen und interessanten Beispielen getestet.
Zum Chrome Experiment.

Ich selber benutze neben dem FireFox 3.0.7 und seinen vielfältigen Add-Ons , dich ich benötige, zwischenzeitlich sehr gerne den Chrome-Browser (Developer-Version).
Gerade wegen seiner tollen Geschwindigkeit beim Aufbau von Webseiten, insbesondere wenn auf diesen viel JavaScript eingesetzt wird. Tolle Erfahrung, auch wenn Chrome noch sehr einfach daherkommt. Für Nutzer die mit langsamen Internet-Verbindungen (Dialup/Modem) im Web unterwegs sind, eigentlich ein Muss.

Für einen neuen Browser (erst ca. 6 Monate auf dem Markt!) hat er allen Konkurrenten mächtig Dampf unter der Hütte gemacht. Da sehe ich den tatsächlichen großen Vorteil von Chrome: Die etablierten Hersteller kümmern sich nun mehr um die wichtigen Kernfunktionen.

Google hat nun auch eine spezielle Seite für Entwickler von Erweiterungen gestartet.
Meiner Meinung nach, wird es nur noch relativ kurze Zeit dauern, bis dass entsprechende Erweiterungen für Chrome vorhanden sind.

Dann fehlt eigentlich nur noch die Google-Toolbar ...

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Dienstag, 17. März 2009

Apture: Multimediales Verlinken und die neuen Funktionen u.a Twitter

Das JavaScript Tool von Apture um multimediale Inhalte auf seinem Blog bzw. sonstigen Websites zu verlinken, hat einige sehr interessante Neuerungen bekommen.
Hier das ursprüngliche englische Video zu Apture, auch ohne Sprachkenntnisse bekommt man ein erstes Gefühl für Apture.



Zur Installation habe ich nicht die für Blogger vorhandene Möglichkeit per Install-Script genutzt, da ich ein Fremd-Template nutze und das erzeugte Blogger-Gadget nicht im Layout-Editor angezeigt wird.
Stattdessen habe ich die manuelle Installation genutzt und den entsprechenden JavaScript-Code im Template vor dem abschließenden </body> HTML-Tag eingefügt.
Vertrauenswürdigen Lesern kann man die Möglichkeit einräumen, von außen Apture-Links zu setzen. Auch kann man einen Bereich festlegen, in dem man diesen Personen das verlinken erlaubt.

Mit einem neuen Browser-Plugin kann sich das Tool in den Blog-Editor integrieren und es ist nun möglich, die Apture-Links bereits während des Schreibens zu setzen. Jetzt werden auch im Blog-Post korrekte HTML-Links erzeugt. Das fehlen dieser Links hatte ich sehr vermisst.

Neu ist auch, das man nun Twitter mit Hilfe von Apture einfügen kann.

Wer mit Twitter arbeitet, muss sich diese Möglichkeiten von Apture ansehen!

Twitter-Konversationen verfolgen, Twitter-Links zu Fotos und Videos werden angezeigt, Hash-Tags verfolgen, Twitter-User Standort per Google-Maps einblenden, FriendFeed usw.




Ab und zu erstelle ich mit Apture auch weiterführende Links in meinen Blogger-Kommentaren (Wikipedia, Videos, Fotos etc.).

Ich kann wirklich nur empfehlen, sich mit diesem Tool etwas intensiver zu beschäftigen.

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Freitag, 13. März 2009

Video: Google, the Thinking Machine, Google, la machine à penser

Auf dem Blog "Google Operating System" - kein offizielles Google-Blog - habe ich ein Video vom Sender France 5 gefunden, dass eine umfangreiche Dokumentation zu Google aus dem Jahr 2007 zeigt.
Das Video dauert ca. 50 Minuten und ist sehr interessant anzuschauen.

Leider ist das Video nicht auf englisch sondern "Oha", auf "Vive la République, vive la France!" ;-).



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Blogspot.com: Blogger-Profil durch das Google-Profil ergänzen bzw. ersetzen

Angeregt durch einen Kommentar von René das ihm die Blogger-Profil-Seite nicht gefällt, fiel mir eine Ergänzung bzw. ein Ersatz dazu ein.

Es gibt ja seit einigen Monaten die Möglichkeit, bei Google eine öffentlich einsehbare und durchsuchbare Profil-Seite anzulegen.

Als Beispiel, meine noch unvollständige Profil-Seite. Ich hoffe, dass sie auch wirklich jeder sehen kann *g*.

Da liegt der Gedanke nahe, per HTML/JavaScript-Gadget oder mit dem "Bild"-Gadget einen entsprechenden Link auf das Google-Profil anzulegen.
Bei Klick auf ein zuvor hochgeladenes Bild, wird dann zur Google-Profil-Seite weitergeleitet.
Entweder ergänzt dieser Link die bisherige Blogger-Profil-Seite oder durch deaktiveren/löschen des Blogger-Profil(-Gadget) wird das bisherige Profil ersetzt.

Ob die Google-Profilseite aber jedem gefällt?

Ich bin mir jedoch sicher, dass Google bereits am Blogger-Profil am "werkeln" ist.
Stichwort: Google Friend Connect

In einem Kommentar auf einem privaten Googler-Blog, hatte ich einen Hinweis gelesen, dass man bitte darauf achten sollte, dass die Angaben im bisherigen Blogger-Profil nicht verloren gehen sollten (Musik, Bücher, Filme etc.), wenn man Google Friend Connect weiter "aufbohrt".
Der Googler versprach darauf zu achten ;-).

Ich bemerke selber auch - zu meinem Leidwesen - das die Zahlen die man bei Klick auf das Land im Blogger-Profil zurückgeliefert bekommt, seit ca. zwei Wochen nur noch Müll liefern.
Leider beziehe ich über diesen Link im Blogger-Profil, meine Zahlen für meine BlogSpot-Blogs-Statistik, die ich mittels Google Docs auslese :(.

Also, irgendwas läuft da bereits mit dem Blogger- bzw. GFC-Profil ...

Zuerst das Leser/Follower-Gadget, dann Google Friend Connect.
Wie ich es bereit in meinem Blog-Post zur Software-Entwicklung/Prototyping durch Google kurz angerissen habe, kommt erst nur die Spitze des Eisberg ans Tageslicht.
Wenn die entsprechende Nachfrage bzw. der Erfolg eines Produkts festgestellt wird - ca. 3 Millionen Blogs (Achtung: Google spricht neuerdings von Communities!, siehe Google-Produkt-Kompass) nutzen das Follower-Gadget - geht die Arbeit erst richtig los.

Leider stellen sich damit auch die mehr oder weniger kleinen Pannen im Praxisbetrieb ein.

Wie sagt Franz Beckenbauer immer: "Schau mer mal und hau wech die Pfütze!"

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Donnerstag, 12. März 2009

Google Friend Connect API veröffentlicht

Google hat heute für Google Friend Connect eine API (Programmierschnittstelle) veröffentlicht.

In seinem GFC-Konto findet man zwei neue Menüpunkte:
  1. For Developer
  2. Plugins zum Log-In und Kommentieren für WordPress, Drupal, and phpBB.

Zur weitergehenden API-Beschreibung und für Demos, kann man auf die Seite http://code.google.com/intl/de/apis/friendconnect/ gehen.


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Blogger.com: Link-Text zum Blogger-Profil ändern

Da ich gerade eine Antwort im Google-Hilfeforum gegeben habe, stelle ich es auch noch ins Blog.
Wer den Link-Text zu seinem Blog-Profil in Blogger/Blogspot ändern möchte - Standardmäßig wird "Mein Profil vollständig anzeigen" angezeigt - kann die Änderung so vornehmen:

VORHER die Vorlage sichern!

Unter >> Layout >> HTML bearbeiten im Editor das Häkchen "Vorlagen zum Erweitern von Widgets" setzen.
Dann mit STRG+F nach dem Begriff viewProfileMsg suchen.

Der Original-Code müsste dann in etwas so aussehen:

expr:alt='data:photo.alt' expr:height='data:photo.height' expr:src='data:photo.url' expr:width='data:photo.width'/></a>
</b:if>

<dl class='profile-datablock'>
<dt class='profile-data'><data:displayname/></dt>

<b:if cond='data:showlocation == &quot;true&quot;'>
<dd class='profile-data'><data:location/></dd>
</b:if>

<b:if cond='data:aboutme != &quot;&quot;'><dd class='profile-textblock'><data:aboutme/></dd></b:if>
</dl>
<a class='profile-link' expr:href='data:userUrl'><data:viewProfileMsg/></a>
</b:if>

<b:include name='quickedit'/>



Dann ändert man den Linktext so ab (man ersetzt den Template-Platzhalter <data:viewProfileMsg/> einfach mit dem gewünschten Text:

<b:if cond='data:aboutme != &quot;&quot;'><dd class='profile-textblock'><data:aboutme/></dd></b:if>
</dl>
<a class='profile-link' expr:href='data:userUrl'>Unser Profil hier anschauen ...</a>
</b:if>

<b:include name='quickedit'/>

Man muss EXAKT arbeiten!!
Zwar nichts Weltbewegendes, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut :).


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Mittwoch, 11. März 2009

T-Mobile Smartphone G1 (Google Android) ist in den USA für 98$ zu haben

In den USA kann man nun das Smartphone G1 - mit dem Betriebssystem Android von Google - das exklusive über T-Mobile vertrieben wird, bei Amazon bereits für 97,99 Dollar kaufen. Das entspricht ca. 76,67 Euro.
Der Preis ist nur gültig mit einem entsprechenden Vertrag von T-Mobile. Na klar ...
Der alte Preis lag bei $399,99 (ca. 312,96 Euro).

Das ist schon ein gewaltiger Preisrutsch von über 75%.



Mal schauen, ob das den Anfang einer deflationären Abwärtsspirale einläutet, die Weltwirtschaftskrise lässt grüßen.
Ich hatte heute bei meinem Handy-Provider (Vodafone) wegen dem Nachfolgemodell G2 (HTC-Magic) eine Anfrage gestartet.


[via]

Da ich einen Spezial-Tarif für Mitarbeiter von Großkunden habe, schien mir die Anfrage mal angebracht.
Aber die Karten könnten jetzt neu gemischt werden ...
Wenn jetzt nur noch die überteuerten Tarife abgesenkt würden!

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Samstag, 7. März 2009

Google und die etwas andere Art der Softwareentwicklung. Video mit Googlerin No. 1 Marissa Meyer

Häufig findet man, dass neue Google-Produkte/-Dienste etwas kärglich daher kommen.
Nun, die Art wie Google neue Produkte entwickelt und vorstellt, unterscheidet sich von vielen anderen zurückgebliebenen Softwareanbieter.

Hinweis: Ich beschreibe das bewusst sehr Laienhaft!

Statt wie sonst in der IT-Branche üblich:
  • Idee zu einem neuen Dienst etc.
  • Umfangreiches Konzept und Hard- und Softwarearchitektur festlegen
  • Umfangreiche Entwicklung einer Beta-Version
  • Beta-Freigabe an Nutzer
  • Fehlerbereinigungen und ggf. einige kleinere Ergänzungen
  • Endversion
Pech, wenn schon die Grundidee nicht bei den zukünftigen Nutzern ankommt.

Google entwickelt eher in dieser Art:

  • Idee zu einem neuen Dienst etc.
  • grobes Konzept und Hard- und Softwarearchitektur andenken
  • Entwicklung eines Prototyp
  • "Beta"-Freigabe an Nutzer
Die Google "Beta-Version" ist aber tatsächlich häufig nur eine bessere Alpha-Version, ein besserer Prototyp!
Der Vorteil gegenüber der klassischen Entwicklung sind zum Beispiel:

  • Google sieht frühzeitig, ob die grundlegende Idee überhaupt bei den Nutzern ankommt
  • Falls die Idee nicht ankommt, hat man nicht so viel an Ressourcen "vergeudet" (Zeit, Personal, Kosten)
  • Die Weiterentwicklung verläuft schrittweise unter dem Feedback der Nutzer und zielt nicht direkt auf eine finale Version (1.0) ab
  • Google kann dadurch häufiger mit neuen Ideen etwas "riskieren", da a.) nicht zu viel investiert wird und b.) vermeintlich "fehlgeschlagende" Projekt auch wertvolle und verwertbare Informationen beinhalten (dazu kann man auch noch andere/neue Technologien im Hintergrund mit testen)
  • Google kann schneller mit neuen Ideen am Markt sein
  • Google hat auch noch nachträglich die Möglichkeit, tiefgreifende konzeptionelle Änderungen vorzunehmen
usw, etc pp.

Beispiele in letzter Zeit: Google Chrome, Google Latitude und Google Friend Connect (GFC).
Auf den ersten Blick sehr einfach gehalten, ja zum Teil sogar eher etwas enttäuschend ;-)
Auf den ersten Blick!

Google ist aus meiner persönlichen Sicht sehr, sehr bemerkenswert.

Nicht nur aus Sicht der Software-/Produktentwicklung. Auch was die Infrastruktur angeht, arbeitet Google sehr anders, sehr innovativ.
Z.B.: Keine Grafik-Chips auf den Server-Boards (man munkelt von weltweit 1 - 2 Millionen Servern), spart Beschaffungskosten, senkt die Energiekosten im Betrieb und nebenbei wird weniger Abwärme entwickelt, die dann natürlich nicht durch Klimaanlagen wieder gekühlt werden muss.

Selbst entwickelte Server-Racks oder man feilscht um jedes zehntel Grad die die Serverlüfter /Klimaanlagen später anlaufen lassen usw.
Die größten Kostenträger in der Groß-IT sind mittlerweile die Energiekosten. Von den Umweltbelastungen mal abgesehen.

Ich würde mich mal gerne intensiv auf/in dem Google-Campusin Mountain View umschauen dürfen.
Für jemanden der aus den Bereichen Infrastruktur/Rechenzentrumsbetrieb und Softwareentwicklung in einem Großkonzern kommt, bestimmt ein Augenweide und Inspirationsquelle ;-). Auch außerhalb der IT-Themen.
Und die diversen Kooperationen mit allen möglichen (Elite) Universitäten, kenne ich auch irgendwoher *grins*.

Das Google kein Mütter-Genesungswerk, kein Heim für "gefallene Mädchen" ist und auch nicht von Mutter Theresa gegründet wurde, dürfte aber wohl jedem klar sein. "Yahoooooo ...".

Google ist auch ein knallhartes Wirtschaftsunternehmen!

Z.B.: Die Rund-Um-Versorgung mit kostenlosen Mahlzeiten, Snacks etc. für die Googler, hält die Mitarbeiter nun mal länger auf der Arbeitsstelle.

Hier noch ein aktuelles und englischsprachiges Video-Interview (The Future Of Google, Future Of Search) von Googlerin der ersten Stunde Marissa Meyer (Vice President of Search Product and User Experience) und eine Abschrift des Interviews bei TechCrunch.



Mal schauen, wie die Google (Erfolgs)Geschichte in Zukunft weiter verläuft.
Schade zu sehen, wie sich Yahoo allmählich dem Untergang nähert. Dabei haben die für Developer wirklich feine Sachen im Angebot.
Microsoft wird wohl in Zukunft DER Herausforderer für Google sein.
Nur, bei M$ "Stinkt der Fisch gewaltig vom Kopf".







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Mittwoch, 4. März 2009

Technorati-Zahlen auslesen mit: Google Docs, API, XML und XPath

Es wird mal wieder Zeit ein kleines Beispiel mit Google Docs vorzustellen.
Ich gehe auch hier wieder mit dem Tabellenmodul (Spreadsheets) von Google Docs an die Sache - oder wie die deutsche Bezeichnung heißt "Google Text und Tabellen".
Hey Google: Docs als Bezeichnung hätte auch gereicht und wäre weniger verwirrend ;-).

Als Aufgabe habe ich mir das auslesen der Zahlen ausgewählt, die von der Blogsuchmaschine Technorati erstellt werden.
Ich möchte aber auch einen kleinen und sehr einfach gehaltenen Einblick in die Themen: API, XML und XPath geben, da ich mit diesen Technologien in diesem Beispiel arbeite.

Das schöne ist, dass man kein Programmierer sein muss, um mit den angesprochenen Technologien arbeiten zu können. Das die Themen allerdings für einen unerfahrenen Anwender auch erst mal "verdaut" werden müssen, ist mir dabei aber auch klar.
Auch bei diesem Beispiel geht es mir weniger um das Endergebnis (Technorati-Statistik) sondern ich würde mir wünschen, dass das grundlegende Interesse zum Wissenserwerb geweckt wird und man ein wenig experimentiert.

Hinweis: Ich arbeite mit einigen Links die ich über das Tool "Apture" einbinde. Diese Links werden nur angezeigt, wenn JavaScript aktiviert ist.
Ob die Links auch in allen Off- und Online-Feed-Readern angezeigt werden, weiß ich nicht.
Also, mal einfach wieder mein Blog besuchen ...
Das Tool von Apture ist mittlerweile etwas erweitert worden, darüber gibt es später ein eigenes Blog-Post.

Und nun rein in die Praxis.
Voraussetzung für mein Google-Docs Beispiel ist:
  • man besitzt einen eigenen Technorati-Account und
  • holt sich darüber seinen eigenen API-Key
Als erstes ein Screenshot des Spreadsheets und die Daten die ich extrahiere:

Technorati-Statistik-Google-Docs
Zur Ermittelung der Daten nutze ich wieder die Docs-Funktion =ImportXML().
Diese Function benötigt im ersten Teil die Datenquelle (http://api.technorati.com/bloginfo?key=Mein-API-KEY&url=noodlegei.blogspot.com) und im zweiten Teil den sogenannten XPath-Teil (//tapi/document/result/weblog/rank).

Folgende Formeln trage ich in die entsprechenden Zellen ein:

Zelle B3: =importxml("http://api.technorati.com/bloginfo?key=Mein-API-KEY&url=noodlegei.blogspot.com";"//tapi/document/result/weblog/rank")

Zelle C3: =importxml("http://api.technorati.com/bloginfo?key=Mein-API-KEY&url=noodlegei.blogspot.com";"//tapi/document/result/weblog/inboundblogs")

Zelle D3: =importxml("http://api.technorati.com/bloginfo?key=Mein-API-KEY&url=noodlegei.blogspot.com";"//tapi/document/result/weblog/inboundlinks")

Zelle E3: =importxml("http://api.technorati.com/bloginfo?key=Mein-API-KEY&url=noodlegei.blogspot.com";"//tapi/document/result/weblog/lastupdate")

Das war es auch schon.
Nun geht es weiter zu einigen Erläuterungen der eingesetzten Technologien.

Zu Technorati:

Die Blogsuchmaschine Technorati hat ein eigenes Rankingverfahren:
  • Anzahl der Blogs die auf das eigene Blog verlinken
  • Anzahl einzelner Links die auf das eigene Blog verlinken
  • ein Zeitkomponente
Daraus ergibt sich ein Technorati-Ranking, das als eine Zahl (Rank) dargestellt wird.
Entsprechende Widgets die diese Zahlen in der Blog-Seitenleiste anzeigen, kann man sich als Technorati-Accountinhaber herunterladen.

Über APIs:

APIs sind Programmierschnittstellen, durch die der Datenanbieter einen begrenzten Zugriff auf sein System zulässt.
Der API-Anbieter bestimmt z.B. :
  • Welchen Daten abgerufen werden dürfen
  • Wie auf die Daten zugegriffen werden darf (z.B. nur Lesender Zugriff)
  • Wie häufig die Daten automatisiert abgerufen werden dürfen (Tageslimit)
Die Technorati-API die ich nutze lässt nur:
  1. einen lesenden Zugriff zu
  2. die Daten sind: die Anzahl der linkgebenden Blogs, Anzahl der einzelnen Links, das Gesamt-Ranking und das letzte Daten-Update
  3. maximal 500 API-Aufrufe pro Tag werden zugelassen
Zum eigenen API-Key geht es hier lang: Technorati API-Key anfordern.

Der Aufruf über die API kann auch mit der Eingabe im Browser getestet werden:

http://api.technorati.com/bloginfo?key=Dein-API-KEY&url=noodlegei.blogspot.com

So sieht die Ausgabe der Technorati XML-Datei im Browser aus:

Technorati-XML-AusgabeÜber XML:

Das Format XML wird u. a. für den Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt. Ein bekanntes Datenaustausch-Format werden die meisten bestimmt kennen, die CSV-Dateien (mit Komma getrennte Daten, die z.B. in EXCEL automatisch sehr einfach eingelesen werden können).
XML baut jedoch auf eine hierachische Struktur auf.


Über XPath:

Um auf die hierachische Datenstruktur von XML-Daten zugreifen zu können, benötigt man Grundkenntnisse in der Abfragespache XPath.

Um sich das etwas besser vorstellen zu können, stellt man sich die Struktur der XML-Datei wie die Auflistung der Verzeichnisse auf dem eigenen PC vor.
(wie im grafischen Datei-Manager (Windows-Explorer) oder ein Buch-Inhaltsverzeichnis (1, 1.1, 1.1.2 usw.)

Der XPath zum eigentlichen Wert den man auslesen möchte, würde bspw. dem Pfad zu einer Datei auf dem PC entsprechen: C:\Test\test-02\meineDatei.txt
Link zum englischen XPath-Tutorial.

Anmerkung: Mit XPath kann man aber auch Werte aus HTML-Dateien auslesen.

In meinem Google-Docs Beispiel lautet der Pfad für die Zahl der erkannten Blogs:

//tapi/document/result/weblog/inboundblogs

Der Rückgabewert wird dann automatisch in das Spreadsheet übernommen.

Technorati-XML In der freien Web-Wildbahn findet man noch wesentlich kompliziertere XML-Files und z.T. sind die Daten die man gerne auslesen möchte, nicht gut bzw. korrekt struktuiert.

Das auslesen der FeedBurner-Daten mit Google-Docs - ohne API-Key - hatte ich ja bereits gepostet.

Ich hoffe, dass ich vielleicht ein wenig die Neugierde zu diesem Thema wecken konnte und wünsche ein "Happy Testing ...".

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Dienstag, 3. März 2009

Google und das neue deutschsprachige Wiki für Google Maps

Ich sehe gerade, dass das deutschsprachige Google-Team - unter anderem auch für das Hilfe-Forum zuständig - ein Mitmach-Wiki rund um Google Maps gestartet hat.
Die Themen Lokales Branchencenter oder die Google-Maps-API werden dort auch aufgeführt.

Das Wiki wird neben den Googlern - getreu dem Wiki-Gedanken - auch von Usern mitgestaltet.
Da meiner Meinung nach, Google mit seinen Online-Dokumentationen nicht gerade herausragt, könnte sich mit dem Wiki-Ansatz einiges positives bezüglich Know-How-Erwerb ändern.
Vorausgesetzt die User beteiligen sich auch ...

Online-Hilfen sind für Stichwort-Suchen geeignet, aber nicht für die grundlegende Einarbeitung und Vermittlung von Basis- und Fortgeschrittenen-Kenntnissen, wie sie z.B. ein struktuiertes Buch oder PDF-File bieten.

Ich schaue immer mal wieder auf den deutschsprachigen Google-Produkt-Kompass und mir gefällt, dass man den Versuch unternimmt, etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen.
(Und nicht einfach nur die Posts der englischen Google-Blogs übersetzt und "kopiert")

"Weiter so Leute ..."

Ein Video zum Maps-Wiki:


Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es in Zukunft noch weitere Wikis zu anderen Produkten geben wird.

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Montag, 2. März 2009

Microsoft Technologie Studie "2019"

Ich möchte hier ein aktuelles Videos von Microsoft zur näheren Zukunft vorstellen.
Einiges davon gibt es bereits als Prototyp zu sehen oder ist bereits - in sehr einfacher Form - erhältlich.

Ich halte den Ausblick auf die nähere Zukunft wie sie in 10 Jahren sein könnte, nicht für zu Utopisch.
Für den Massenmarkt ist meiner Meinung nach, dass angedachte Zeitfenster für die ein oder andere Anwendung vielleicht etwas zu knapp bemessen.
Am ehesten wird IMHO neben Teilen der USA insbesondere Japan und Süd-Korea usw. die Technologie auch konsequent um- und einsetzen.

Diverse Sachen z.B. die elektronische Kranken-/Patientenkarte sind bereits in Ansätzen in Planung bzw. Google bietet es schon längst an. Die Herausforderung der Umsetzung liegt eher in der rechtlichen bzw. gesellschaftspolitischen Natur und ist weniger ein technologisches Problem.
Alternative Technologien wie die gezeigten Display- und Bedienkonzepte sind auch bereits in Grundzügen vorhanden.

Ich erinnere mich an meine Kindheit zurück, als die erste Staffel der Serie "Raumschiff Enterprise" ausgestrahlt wurde. Dieses nette kleine Ding das Captain Kirk in seiner Hand hatte: "Scotty, beam me up".
Wer hätte Anfang der 1970er gedacht, dass heute fast jeder ein Handy mit sich trägt ;-). Die Möglichkeiten der heutigen Smartphones gehen noch weiter (ein Tricorder-Light *grins*).
Ok, beamen klappt noch nicht.



[via youtube]

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